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Kaltes Feuer

Teil 2 Erinnern

Ich rannte, bis ich keine Luft mehr bekam und sich meine Lungen schmerzlich zusammenzogen. Doch der Schmerz tat mir gut. Ich wurde ein wenig klarer im Kopf.
Ich beschloss, nach Hause zu gehen und auf Hinendrie zu warten. Sie würde schon mit mir sprechen, flüstern vielleicht, und sie würde mir erklären müssen, warum sie mich, uns, unsere Freundschaft verraten hatte.

 


Ich rollte mich auf meinem Lager zusammen und versuchte, zu schlafen. Doch es ging nicht. Ich hatte mich viel zu sehr aufgeregt. Doch ich wollte schlafen. Vielleicht könnte ich mir dann einreden, dass es nur ein Traum gewesen war. Genau wie…
Wie was? Was hatte ich da zu denken begonnen? Ich hatte es verloren, es war mir aus den Händen geglitten wie ein frisch gefangener Fisch. Mein Herz klopfte. Hatte da eine Erinnerung aufkommen wollen?
Schließlich, als die Stunden länger und länger wurden, versuchte ich, ein wenig Magie zu beschwören. Ich legte die Hände aneinander, ich konzentrierte mich. Ich suchte nach der Ruhe, die sonst immer von mir Besitz ergriff. Das blaue Feuer wollte nicht kommen. Selbst das nicht, nicht einmal das! Konnte denn gar nichts für mich sein? War es nicht schon schlimm genug?
Ich wurde zornig, ob auf mich, auf Ozmokaol, auf Hinendrie, auf die Welt, ich wusste es nicht. Ich riss die Hände auseinander und da geschah es: Ein Funke, seltsamerweise rot diesmal, entsprang meinen Händen und hüpfte auf Hinendries Bett, in das er ein Glutloch fraß. Hastig griff ich nach dem halbvollen Wassertopf am Kopfende unserer Schlafstätten und löschte es.
Dann fing ich an zu weinen. Ich weinte mich in den Schlaf.
Am Morgen fühlte ich mich wie gerädert, doch ich dachte, dass das doch nur ein Traum gewesen sein könnte. So etwas hatte man ja noch nie gehört.
Hinendrie war nicht da, vielleicht war sie schon fort, Kleider nähen. Ich hoffte es. Was sie wohl zu dem daumengroßen Brandloch in ihrem Bettzeug sagen würde, wenn sie zurückkam und es im Tageslicht sah?
Ich jedenfalls musste mir beweisen, dass es nur ein Traum gewesen war. Ich lief auf die Straße, ohne mich zu waschen oder mein Haar zu richten.
Es war kaum jemand unterwegs. Ich traf eine Frau, die mir nur kurz einen scheuen Blick zuwarf und dann hastig weiterlief. „Entschuldigung!“, rief ich ihr nach. „Können Sie mir helfen?“ Doch sie reagierte nicht. Sie hatte mich sicher in ihrer Hast nicht gehört.
Ich versuchte es den ganzen Vormittag. Niemand reagierte, wenn ich sprach. Also ging ich nach Hause und legte mich hin. Es war mir egal, dass ich nichts aß, dass ich nichts trank. Ich wünschte mir nur einen gnädigen Tod. Ich stand nur noch auf, wenn ich es musste.

Irgendwann nach einigen Tagen fragte ich mich düster, ob sie, wenn sie es schon nicht taten, wenn ich sprach, auf mein Handeln reagieren würden. Ja, ich musste es versuchen. Endlich hatte ich wieder Mut gefasst. Ich stand auf und ging zum Brunnen, um mich gründlich zu waschen. Als ich in die Hütte zurückgehen wollte, um mich zu kämmen, preschten draußen auf der Gasse Pferde, sicherlich ein Dutzend, so schnell vorbei, dass ihre Hufe ohrenbetäubenden Lärm machten.
Ein Mädchen, vielleicht zehn oder zwölf Sommer alt, kam in den Hof gestürzt. Sie zerrte eine alte Frau hinter sich her. Erleichtert, nicht von den donnernden Hufen erwischt worden zu sein, half sie der Alten auf die Füße. Rasch verbarg ich mich und wurde dabei Zeuge ihres Gesprächs. .
„Hast du dich verletzt, Großmutter?“, fragte sie.
„Nein, nein.“, sagte die Großmutter beschwichtigend und so liebevoll, sodass es wehtat.
„Was ist das nur für ein Wahnsinn?“, fragte das Mädchen erschüttert.
Ich sah die Großmutter förmlich den Kopf schütteln. „Albrego reitet jetzt fast Tag und Nacht durch die Straßen. Und er ist noch rücksichtsloser geworden.“
„Warum nur?“
„Seit dem Fest ist er so…“
„Was ist dort geschehen?“
„Das weiß niemand so genau. Die die da waren, schweigen. Doch es muss etwas mit Ozmokaols Tochter zu tun haben.“
„Aber Großmutter, Ozmokaol hat doch keine Tochter.“, rief das Mädchen.
„Psst!“, machte die Alte erschrocken. „Sei bloß leise! Niemand darf darüber sprechen.“
„Bitte erzähl es mir, Großmutter, hier hört uns doch niemand.“, bettelte das Mädchen, jetzt im Flüsterton. Auch ich war neugierig, was es damit auf sich haben könnte. War das der Grund für Albregos Wesenswandel? War seine Schwester…
„Ist sie tot, Großmutter?“, flüsterte das Mädchen.
„Das weiß niemand“, antwortete diese verschwörerisch. „Sie wurde seit dem Tag an dem ihre Mutter starb, nie wieder gesehen.“
„Glaubst du, dass sie wirklich im Kindbett gestorben ist?“ Das Mädchen flüsterte nur noch. Ich hatte Mühe, sie zu verstehen.
„Nein, aber ich glaube auch nicht, dass sie sich vom Turm gestürzt hat. Nicht nur Albrego war früher anders. Ozmokaol war in jungen Jahren ein guter Herrscher, weise und gerecht. Und er und Azmenja haben gegen den Willen seines Vaters Anzolm geheiratet. Eigentlich war ihm eine andere versprochen. Doch er ließ am Tag seiner Hochzeit und Krönung verkünden, dass sie ihn mehr bezaubert hatte, als er selbst es je vollbringen könnte.
Doch dann wohl begann er mit seiner Magie zu experimentieren. Ozmokaol und Azmenja hatten ein weiteres Töchterlein, das gleich bei der Geburt gestorben war. Darüber ist er nicht hinweggekommen. Es hieß, er habe versucht, sie mit Magie wiederzubeleben.“
„Das geht?“, fragte das Mädchen ehrfürchtig.
„Ja, es geht.“, sagte die Großmutter leise. „Doch man muss tief, sehr tief in die unendliche Dunkelheit, um von dort jemand zu holen. Einen Teil seiner Seele muss man dort lassen. So weit ist Ozmokaol jedoch nie gekommen. Er hat über die düstere Magie fast seinen Verstand verloren. Und Azmenja war allein, mit den beiden Älteren, mit ihrer Trauer um das verlorene Kind. Sie hätte es vielleicht getan, sich vom Turm stürzen, doch nicht solange sie die Verantwortung für ihre Kinder hatte.“
„Aber warum… wie ist es dann passiert?"
„Das weiß niemand so genau. Doch Azmenjas Zofe erzählte einige Tage, bevor man sie stumm gemacht hatte, die Tochter habe zum Malen oft oben auf der Turmmauer gesessen. Ihre Mutter habe sich zu ihr setzen wollen und sei dabei gestolpert und gestürzt.“
„Sie haben sie stumm gemacht?“
„Ihre Zunge herausgeschnitten.“
„Oooh… Und wie geht es weiter?“
„Die Geschichte ist fast zu Ende. Ozmokaol gab seiner Tochter die Schuld am Tode seiner Frau, er war nicht bei Sinnen, und ließ sie vom Hof jagen. Mit Schimpf und Schande. Wer weiß, wo das arme Mädchen jetzt ist…“
„Aber, wie konnte er das tun?“
„Es heißt, sie habe auch nie magische Kräfte gezeigt, wie ihr Bruder… Sie saß am liebsten still da, malte, träumte. Vielleicht hat er sie minderwertig geschätzt.“
„Weil sie nicht zaubern konnte?“, fragte das Mädchen entsetzt.
„Sein Geist war getrübt, und die Trauer die er nie richtig verarbeitet hat, hat ihn zerfressen. Und im Adel ist man beinah verpflichtet, magische Kinder zu haben.“
„Aber, Großmutter…“
„Nein, jetzt lass uns weitergehen, bevor uns hier noch jemand entdeckt. Meine alten Knocken sind müde und ich sehne mich nach meinem Sessel. Genug Abenteuer für heute, junges Fräulein.“
Damit verließen sie den Hof, und ich kroch mit klopfendem Herzen hinter dem Ginsterbusch hervor.
Trauerte Albrego also um seine Schwester? Und wer war sie nur, hatte ich sie schon einmal irgendwo gesehen? Grübelnd lief ich auf die Straße. Wie sollte ich es anstellen, dass man mich bemerkte?
Zwei Straßen von unserem Haus entfernt sah ich plötzlich etwas graublaues an mir vorbeihuschen. Instinktiv griff ich nach der Frau, die mit gesenktem Kopf an mir vorbeihasten wollte.
„Hinendrie!“, rief ich. Sie sah mich nur mit großen Augen an und versuchte, sich loszureißen. Ich sah sie nur an und schwieg. Auch sie gab keinen Laut von sich, starrte nur.
„Was sollte das?“, fragte ich scharf. Sie antwortete nicht, und das machte mich so wütend, dass ich meine freie Hand, die sie nicht am Kragen hielt, zur zornigen Faust ballte. Ich zerrte Hinendrie in eine Seitengasse. Dann öffnete ich die Hand. Ein kleiner Ball lag darin, blau funkelnd und bedrohlich glitzernd.
Ich hielt ihn ihr vors Gesicht, sie schluckte mehrmals vor Angst, Schweiß trat auf ihr Gesicht, aber sie schwieg. „Sprich!“, schrie ich in die Stille, die vor allem in mir war, weil ich seit Tagen nicht mehr mit jemandem gesprochen hatte. Sie nahm die Augen nicht von dem Feuerball.
Seine Ränder waren jetzt von orangeroten Glutadern durchzogen. Ich spürte seine Wärme auf meiner Hand, auch wenn die Magie mich vor seiner eigentlichen Hitze schützte.
Hinendrie schwieg. „Sprich“, sagte ich erneut. Jetzt schüttelte sie den Kopf.
Meine Hand handelte, ohne dass ich es wollte. Mein Zorn war so unermesslich, ich wollte wieder sprechen, ich wollte wieder gehört werden!
Der Feuerball berührte ihre Haut, ihren Hals. Jetzt schrie sie auf. Ich zog erschrocken über mein Verhalten meine Hand zurück. Die winzige Berührung hatte eine große Brandwunde hinterlassen. Sie hatte die Form eines Feuervogels.
Grauen stieg aus der Tiefe meines Körpers, ja, aus der Tiefe meiner verschollenen Erinnerungen auf, ohne dass ich etwas greifen konnte.
Ich ließ die Verräterin endlich los, und ich lief davon.
Wunden, Brandwunden.
Brandwunden auf meinem Körper.
Erwachen in der armseligen Hütte von Hinendries Eltern. Das schmerzhafte Abwickeln eines Verbandes.
Brandwunden, Feuerwunden, Feuervogelwunden.
Panik stieg in mir auf, ohne dass ich es kontrollieren konnte. Ich rannte Menschen um, ich schrie sie an.
„Warum hört ihr mich nicht?“, schrie ich. Ich packte manche und schrie ihnen mitten ins Gesicht. Alles, was sie darauf taten, war sich loszureißen. „Warum hört ihr mich nicht? Ich weiß dass ihr mich hört! Ihr habt nur Angst, Angst vor dem Tyrannen, ich weiß es!“
Mein Zorn steigerte sich mehr und mehr. Und viele Male ballte ich die Hände zu Fäusten und spürte, wie Feuerbälle darin wuchsen. Wieder und wieder.
Plötzlich stieß ich mit einer kleinen, runden Frau zusammen. Der Blick in ihr Gesicht war wie mir eiskaltem Wasser übergossen worden zu sein. Es war als ob meine Organe stillstünden. „Marla?“, fragte ich erschüttert. Ich wusste nicht, wo dieser Name plötzlich herkam, doch er war begleitet von früher warmen und jetzt vom Schmerz zerrissenen Erinnerungen. Marlas Hände, die mich zudeckten, liebevoll durch mein Gesicht strichen, ich selbst noch ein kleines Kind, spielend auf Marlas Schoß. Ich hatte gar nicht bemerkt, wie mir Tränen in die Augen getreten waren.
„Du hörst mich doch, du erinnerst dich doch an mich…“, flüsterte ich eindringlich. „ Marla!“
In ihren Augen, ja, da war tatsächlich Erkennen, schmerzliches Erkennen, doch ihren Kopf, den schüttelte sie beschwichtigend, als sei ich verrückt und redete unzusammenhängendes Zeug zusammen. Traurig, aber bestimmt, löste sie sich aus meinem Griff und ging weiter. „Marla!“, schrie ich ihr nach. „MARLA!“ Doch sie drehte sich nicht einmal um. Liebte denn nicht einmal sie mich noch?
Ich hatte genug von diesem abgekarterten Spiel, einfach nur genug. Sollten sie mich sehen, wenn sie mich schon nicht hören wollten.
Ich legte die Hände aneinander und öffnete sie wieder wie eine Schüssel. Darin lag wieder ein Feuerball, größer als je zuvor. Der Zorn war zurück, und er zerfetzte mich fast.
Ich atmete schwer, während ich die Kugel in den Händen wog. Die Glutadern brannten beinah Löcher in meine Augen, es tat fast weh, ihn anzusehen. Das Kalte und das Warme kontrastierte in brennenden Farben.
Kalt wie der Zorn, heiß wie die Wut.
Ohne zu wissen, was ich tat, schleuderte ich ihn auf das Haus, das gerade vor mir stand. Er durchbrach das Fenster klirrend und scheppernd. Dabei hatte er sich in meiner Hand so weich angefühlt.
Ich hörte gar nicht, wie ich meine Wut herausschrie.
Mit übernatürlich lautem Prasseln fingen drinnen Vorhänge und Teppiche Feuer. Schreie begleiten das Knistern und Knacken, Menschen stürzten heraus und versuchten, ihr wichtigstes Hab und Gut zu retten.
Um mich herum hatten sich die Leute von mir zurückgezogen, doch zugleich bildeten sie einen engen Kreis. Ich war gefangen.
Jetzt leckten Flammen erst aus einem Fenster, dann aus immer mehr. Mit einem lauten Krachen gab drinnen ein Balken nach. Ich konnte nur gebannt zusehen, ohne mir darüber im Klaren zu sein, dass ich das getan hatte.
Ja, es war fast, als wäre es eine andere Azkandira, die dort stand und schrie: „Hört ihr mich jetzt? Bemerkt ihr mich jetzt endlich? Seht ihr, was ihr davon habt?“
Eine Straße über mir begann eine Glocke zu läuten, hektisch von ihrem Glöckner geschlagen. Bald darauf antworteten andere Glocken in ganz Arnoka, bis schließlich auch die Glocke auf dem höchsten Turm der Festung Alarm schlug.
Die Flammen leckten am benachbarten Gebäude. Die Hütten hier waren allesamt aus Holz und sehr dicht aneinander gebaut. Wie gesagt, in Arnoka herrscht Platzmangel.
Hufgeklapper drang jetzt an mein Ohr. Wildes, schnelles Hufgeklapper. Die Soldaten kamen. Doch dass sie mich holen kamen, war mir nicht bewusst. Wegrennen konnte ich eh nicht. Meine Füße waren mit dem Boden verwachsen. Ja, ein wirklich dummer Teil von mir hoffte einfach nur, dass Albrego bei ihnen war.
Die Leute warfen mir stumme, brennende Blicke zu. Ich sah die Angst in ihren Augen. Was würde ich als nächstes tun?
Langsam wurde ich ruhiger und mir wurde klar, was ich getan hatte. Meine Worte waren nur Windgesäusel gewesen, etwas, das man wahrnimmt, aber nicht wirklich hört, dem man nicht wirklich zuhört. Obwohl man es sollte.
Doch rechtfertigte das meine Tat?
Inzwischen fraßen sich die Flammen in die Holzwand des Nachbarhauses. Zwei. Zwei Familien hatte ich ihrer Bleibe beraubt. Doch sie hatten mich meiner Bleibe beraubt, meines Geborgenseins in der Gesellschaft. Was also hatte ich falsch gemacht?
Und was hinderte mich daran, den Soldaten Feuerbälle entgegen zu werfen, zu fliehen?
Ich wusste es nicht. Ich konnte es nicht. Vielleicht war Albrego unter ihnen.
Die Menge öffnete sich zu einem breiten Spalier, um die Soldaten durchzulassen. Sie wirkten erleichtert, den Dämon in ihrer Mitte los zu sein.
Mit strengen, stolzen Gesichtern ritten die Soldaten durch die Gasse aus Leibern. Der Hauptmann war nicht Albrego. Ich kannte ihn nicht und auch sein Gesicht zeigte keinerlei Regung.
Mit einer geschmeidigen Bewegung ließ er sich neben mir vom Pferd herab. Zwei seiner Soldaten taten es ihm gleich. Ihre behandschuhten Hände krallten sich in meiner Oberarme. Ohne ein Wort des Widerstandes ließ ich mich festnehmen und auch niemand von ihnen sprach. Es war beinah unheimlich still, bis der Hauptmann brüllte: „Was steht ihr denn da herum, wollt ihr warten, bis die ganze verfluchte Stadt abgebrannt ist?“
Dann wurde ich auf ein Pferd gehoben und von hinten von einem Soldaten gehalten. Ich sah mich nach ihm um. Er war jung, nicht älter als ich, und er wirkte wie ein Kind, das man in eine Rüstung gesteckt hatte. Unser Alter war wie eine Verbindung. Ich erhoffte mir eine, nur eine, wenn auch winzige, wärmende Geste von ihm, doch sein Blick blieb kalt.

6.11.07 13:09
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Katrin / Website (9.11.07 20:04)
Hallo Maria,

Teil 2 Deiner Geschichte ist super geworden! Bin total begeistert!

Danke auch für die Erinnerung :-).

Ich wünsche Dir einen schönen Freitag Abend und ein wunderschönes Wochenende,
würde mich freuen, wieder von Dir zu hören - und hier zu lesen -

liebe Grüße
Katrin

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