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Tanja Heitmann - Morgenrot

Morgenrot

 

 

Es dreht sich hierbei um die Geschichte von Lea und dem Vampir-Verschnitt (eben eine etwas andere Art Vampir) Adam. Sie beginnt viel versprechend in Osteuropa an einem verschneiten Tag und mit einem Mann, der nach Schnee riecht.

Ein hübscher Schutzumschlag und eine Überraschung, wenn man ihn abnimmt. Das Buch an sich changiert im Licht zwischen Gold und braun. Meistens stehen hübsche Umschläge für Bücher, die mit Liebe gearbeitet wurden, doch leider waren das leere Versprechungen. Sprachlich eine reine Katastrophe - wieder so ein Buch, wo es mir in den Fingern zuckte, einen Bleistift zu nehmen und in Lehrermanier die Rechtschreibfehler anzustreichen. Und die Partizipialkonstruktionen. Wo ist das Lektorat?

Die Story hat es einigermaßen gerettet, war aber auch nur Mittelmaß. Es war durchlesbar. In der Mitte fast etwas lustlos. Hochspannend war es leider nicht und stilistisch eher trocken, was natürlich auch nicht so mein Geschmack ist. Sich in irgendeiner Weise mit der männlichen Hauptfigur zu identifiziern, fällt sehr schwer. Einige Stellen sind schwer bis gar nicht nachvollziehbar, wie beispielsweise, die Rückblende nach dem Prolog, die nicht als solche erkennbar ist, oder die Figur der Pi, das Wesen Adams/ seines Dämons.
Die Figuren sind oft wie Fäden, die nicht richtig verwebt sind. Sie fügen sich nicht richtig in die Geschichte ein.

Die Geschichte hätte sicherlich mehr Potential gehabt, wenn das Lektorat der Debütantin ein wenig mehr unter die Arme gegriffen hätte. Einige Anfängerfehler hätten sicherlich behoben werden könenn. Schade drum. Denn die etwas andere Liebesgeschichte hätte sicher ihren Reiz gehabt.

Aber leider ist es oft ein schönes Cover und eine beabchsichtigte Ähnlichkeit zur Biss-Reihe (die sich bis in den Klappentext fortsetzt: "Kann man einen Vampir lieben?" - obwohl Adam nur schwer als Vampir zu bezeichnen ist) die uns zum Kauf bringen.

16.9.10 13:20
 


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